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Dr. med. Gabriele Gittner

Fachzahnärztin für Kieferorthopädie
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Dr. med. dent. Robert Gittner

Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

Ausbildung zum Kieferorthopäden in Deutschland

Kieferorthopäden sind auf Kieferorthopädie spezialisierte Zahnärzte. In Deutschland führen sie leider zwei verschiedene gleichberechtigte Berufsbezeichnungen: entweder “Kieferorthopäde/in” oder “Fachzahnarzt/Fachzahnärztin für Kieferorthopädie”.

Kieferorthopäden absolvieren in Deutschland zunächst ein normales Studium der Zahnmedizin, das fünf Jahre dauert. Danach und vor Beginn der speziellen Weiterbildung ist in den meisten Bundesländern ein Jahr allgemein zahnärztlicher Tätigkeit vorgeschrieben. Die folgende spezielle Weiterbildung dauert drei Jahre. Die drei Jahre können komplett an der kieferorthopädischen Abteilung einer deutschen Universitäts-Zahnklinik verbracht werden, meistens entfallen jedoch ein bis zwei der drei Jahre auf Ausbildung in einer kieferorthopädischen Praxis mit Weiterbildungsberechtigung.

Nach dieser langjährigen postgradualen Weiterbildung erfolgt eine Fachzahnarztprüfung vor einer unabhängigen Prüfungskommission der jeweiligen Zahnärztekammer. Nur wer diese Ausbildung absolviert und die Prüfung bestanden hat, ist zum Führen des Titels „Fachzahnarzt für Kieferorthopädie“ berechtigt. Diese Bezeichnung garantiert Ihnen und Ihrem Kind ein umfassendes und hochwertiges Wissen auf dem Gebiet der Kieferorthopädie.

Master of Science Kieferorthopädie

Durch den Bologna-Prozess – eine Vereinheitlichung der Studiengänge und -abschlüsse in Europa – wurde es möglich, dass verschiedene Privatuniversitäten aus dem Ausland in Deutschland die Ausbildung zum Master of Science (M.Sc.) Kieferorthopädie anbieten. Diesen Titel können Zahnärzte mit einigen Wochenenden Lehrveranstaltungen und einer kleinen Abschlussarbeit erwerben.

Im Unterschied dazu sind es drei Jahre Vollzeitausbildung beim Kieferorthopäden – also ein Zeitunterschied um ungefähr das Zehnfache, von der unterschiedlichen Qualität ganz zu schweigen! Der Master of Science ist also lediglich ein Allgemeinzahnarzt, der sich kieferorthopädisches Wissen sozusagen "nebenbei" angeeignet hat. Da diese Ausbildungsform sehr stark theoretischer Natur ist, kommen hierbei die praktischen Erfahrungen am Patienten meist zu kurz.

Zahnarzt mit Schwerpunkt Kieferorthopädie

Jeder Zahnarzt darf auch kieferorthopädische Leistungen anbieten, egal ob dafür spezielle Qualifikationen erworben wurden, oder nicht. Die Bezeichnung Tätigkeitsschwerpunkt Kieferorthopädie dürfen Zahnärzte führen, die einen Teilbereich ihrer Berufstätigkeit als Tätigkeitsschwerpunkt gegenüber der Zahnärztekammer angezeigt haben. Hierbei handelt es sich um eine Selbsteinschätzung des betreffenden Zahnarztes. So wird eine unabhängige Prüfung seiner fachlichen Qualifikation weder verlangt noch vorgelegt.

Leider verwechseln Patienten auch diesen Zahnarzt leicht mit der Fachbezeichnung Kieferorthopäde, die erst nach drei Jahren Ausbildung in Vollzeit erworben werden kann. Nur der Kieferorthopäde hat diese Ausbildung und kann auf die in langen Jahren erworbenen Kenntnisse in Diagnostik und Therapie zurückgreifen. Ein Zahnarzt, für den die Kieferorthopädie nur ein kleines Zubrot zu seiner allgemein zahnärztlichen Tätigkeit ist, kann ein hohes Niveau in diesem Spezialfach normalerweise nicht erreichen.

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Kontakt

Gittner+Gittner
Fachzahnärzte für Kieferorthopädie

Logenstraße 7a
15230 Frankfurt (Oder)

Telefon 0335 27762
E-Mail info@kfo-gittner.de

www.kfo-gittner.de

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag
8:00 - 12:30 und 13:30 - 18:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

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